Checkliste: Das musst du vor der Gerüstmiete klären
Damit alles sicher steht und du nicht mehr zahlst als nötig. Hce
- Größe des Gerüsts: Wie viele Quadratmeter brauchst du? (Fassadenlänge × Arbeitshöhe).
- Belastung: Wird Material auf dem Gerüst gelagert? Dann ist eine höhere Lastklasse notwendig.
- Deine Extras: Benötigst du Extras wie Wetterschutz, Fangnetze oder Ausgleichsrahmen?
- Deine Basis: Ist der Untergrund stabil genug oder sind spezielle Fußplatten erforderlich?
- Dauer der Miete: Plane genau, um Zusatzkosten durch Verlängerungen zu vermeiden.
Zusatz-Tipp: Nutze einen Kostenrechner für Gerüstmieten, um schon vorab einen genauen Überblick über die zu erwartenden Ausgaben zu erhalten.
Kann ich ein Gerüst mieten und selber aufbauen?
Mit den entsprechenden Vorkenntnissen kannst du ein Mietgerüst auch selber aufbauen. Dann bist du aber als Bauherr in der Verantwortung und haftest für deine eigenen Schäden und auch für Fremdschäden. Außerdem musst du sicherstellen, dass keine andere Firma das Baugerüst nutzt. Für den Fall der Fälle hilft eine Unfallversicherung bei der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau). Allerdings ist die Versicherung im Schadensfall nur dann zuständig, wenn die Installation den Vorschriften entsprechend abgenommen wurde.
Wichtig zu Wissen:
Auf deinem privaten Grundstück verlangt das Bauamt keine besondere Genehmigung. Sobald aber öffentliche Wege oder das Grundstück des Nachbarn von deinen Arbeiten mit betroffen sind, muss das Bauamt informiert werden.


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